Die Kriterien für die Ausformung von Laubholz umfassen Länge, Durchmesser, Astigkeit, Krümmung, Drehwuchs und Schadstellen.
Für die Qualitätseinstufung (z.B. Klasse A für Wertholz) sind besonders die Äste (sollten astfrei sein), die Geradheit des Stammes und eine ansprechende Maserung wichtig, da Krümmungen oder Drehwuchs den Wert mindern. Zudem werden Schadstellen wie Risse, Pilz- oder Insektenbefall bewertet, und bei bestimmten Baumarten (z.B. Buche mit Rotkern) sind diese Faktoren zu berücksichtigen.
Bei einer Wertholzsubmission werden die schönsten Stämme an die Industrie versteigert. Auch hier gibt es wieder Unterschiede zwischen Laub- und Nadelholz. Insbesondere der Waldverband Niederösterreich leistet hier federführende Arbeit.