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   2009: Neunte Wertholzsubmission erfolgreich

  

Unerwartetes Rekordergebnis
Über alle Baumarten konnte mit 434 Euro pro Festmeter ein neuer Rekordwert erzielt werden. Dieses Ergebnis war aufgrund der allgemeinen Marktprognosen nicht zu erwarten. Doch sollte man die Ergebnisse der einzelnen Baumarten näher betrachten. Einen nicht nachvollziehbaren Gewaltsprung vollführte der Bergahorn mit einem Plus von 47% zum Vorjahr. Bei der Eiche konnte der Spitzenwert des Vorjahres nicht gehalten werden, mit 310 Euro/fm wurde aber ein respektables Ergebnis erzielt. Die generell geringe Nachfrage bei Birne und Kirsche zeigte sich auch bei der Submission deutlich. Besonders bei Birne wirkt der Rückgang aufgrund der Rekorderlöse aus dem Vorjahr besonders dramatisch. Erfreulich waren auch die Gebote für Lärche, Schwarznuss, Ulme und Weide.  

Qualitäts-Schere klafft auseinander
Der Spitzenstamm der heurigen Submission war auch dieses Mal ein Bergahorn (5,5m, MD 58cm) mit einem Erlös von 6.840 Euro/fm. Insgesamt 13 Käufer zeigten ihr Interesse mit Abgabe eines Gebots. Knapp dahinter lag ein weiterer Bergahorn (5,6m, MD 63cm) mit 6.830 Euro/fm, den 14 Käufer für bietenswert hielten. Besonders hervorzuheben sind eine Walnuss, die mit 3.339 Euro/fm ein neues Rekordhöchstgebot erreichte, sowie der beste Lärchenstamm mit 637 Euro/fm. Insgesamt 44 Stämme überschritten diesmal die magische Grenze von 1.000 Euro/fm. Darunter war auch eine Eibe (4m, MD 29cm) mit 1.001 Euro/fm vertreten. Eine immer stärkere Tendenz lässt sich bei der Abgabe der Gebote bemerken. Wurden in den ersten Jahren der Submission die schlechten Qualitäten noch zu ansehnlichen Preisen verkauft, waren die niedrigen beziehungsweise fehlenden Gebote heuer sehr ernüchternd. Diese Tendenz hat sich in den letzten Jahren immer stärker bemerkbar gemacht. So konnten fast 40 fm erst im Nachverkauf vermittelt werden, wofür sich die Anlieferung unterm Strich überhaupt nicht lohnte.

 Gute Vermarktungsmöglichkeit – aufwendige Organisation
Insgesamt wurden heuer 590 fm Wertholz von 252 Lieferanten an 27 Abnehmer verkauft. Die Liefermenge pro Lieferant unterliegt auch einem laufenden Rückgang und hat sich seit 2004 von 4,4 fm/Lieferant auf 2,3 fm/Lieferant fast halbiert. Das stellt für die Waldhelfer und Mitarbeiter der Bezirksforstreferate, die das Holz im Vorfeld besichtigen, aber auch für den gesammelten Transport einen immer größer werdenden Aufwand dar. Mit einer durchschnittlichen Anzahl von 2,8 Geboten pro Los konnte sichergestellt werden, dass der Stamm den bestmöglichen Preis erhält.

Somit lässt sich kurz zusammenfassen – Für WERT-Holz stellt die Submission die optimale Möglichkeit zum Verkauf dar.

  

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