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Zu diesem Thema eröffnet Landesrat Ing. Manfred Wegscheider am 22. April die Sonderausstellung 2006 in St.Ruprecht ob Murau.
Was sind die Wirkungen des Waldes?
Nutzwirkung: Der Wald als Wirtschaftsfaktor sichert Einkommen und bietet für rund 250.000 Österreicher einen Arbeitsplatz.
Wohlfahrtswirkung: Durch den Einfluss auf seine Umwelt gleicht der Wald Klima und Wasserhaushalt aus. Er reinigt die Luft und das Wasser.
Schutzwirkung: Durch das Speichervermögen von Wasser schützt der Wald vor Hochwasser. Er erhält die Bodenfruchtbarkeit und verhindert, im Vergleich zu technischen Verbauungen, kostengünstig die Erosion.
Erholungswirkung: Der Wald bietet einen wertvollen Ausgleich zu unseren Städten. Das „Freizeitangebot“ Wald ist kostenlos und verstärkt durch das Naturerlebnis den Erholungswert.
Sonderausstellung 2006
„Wayuri“ ein Wort aus der Sprache der Indios im Amazonasgebiet. Es bedeutet übersetzt „Gemeinsam für den Wald“. Unter diesem Motto zeigt sich die heurige Sonderausstellung im Holzmuseum St. Ruprecht ob Murau. Die von April bis Oktober zugängliche Veranstaltung eröffnet den Besuchern in zwei Teilen die „Faszination Regenwald“ und die „Faszination Steirischer Wald“.
Gestaltet werden die Bereiche von den Umweltorganisationen Global2000 und Klimabündnis Österreich, und von der Kammer für Land- und Forstwirtschaft Steiermark.
Faszination „Regenwald“ Mit Besonderheiten rund um den Urwald, Tropenwald und Regenwald laden die beiden Umweltverbände den Besucher in den Amazonas ein. Beeindruckend zeigt sich die einzigartige Artenvielfalt des Urwaldes.
Faszination „Steirischer Wald“
Mit einer knappen Million Hektar bedeckt der steirische Wald rund 61 Prozent der Landesfläche und birgt einen Holzvorrat von 267 Millionen Festmeter. Als größter steirischer Arbeitgeber bietet der Wald Lebensgrundlage für 50.000 Menschen. Weiteren 30.000 teilzeitbeschäftigten Bauern bietet er ein wichtiges Zusatzeinkommen.
In der Steiermark werden jährlich 5,4 Millionen Festmeter Holz genutzt. Im Sinne der Nachhaltigkeit könnten jedoch noch 2,4 Millionen Festmeter Holz zusätzlich genutzt werden. Dadurch wird die Versorgung unserer Holzindustriepartner auf den heimischen Standorten gesichert. 
Ein Großteil dieser Nutzungspotenziale findet sich im Kleinwald. Das sind Betriebe kleiner 200 Hektar. Aus Aspekten des Forstschutzes, des Waldbaus und einer kostengünstigen Holzernte sind kooperative Bewirtschaftungsformen umzusetzen. So können Nachteile, z.B. auf Grund Kleinbesitzstrukturen, die sich oft durch kleine Parzellen ergeben, ausgeglichen werden. „Gemeinsam für den Wald“ lässt sich ein zusätzliches Einkommen aus dem Kleinwald erwirtschaften.
Steirisches Holzmuseum 8862 St. Ruprecht ob Murau Tel.: 03534/2202, Fax DW 4 E-Mail: steierischenholzmuseum@direkt.at
Geöffnet von 1. April bis 31. Oktober Juni bis September täglich 9 bis 17 Uhr April/Mai/Oktober täglich 10 bis 16 Uhr
Gegen Voranmeldung auch andere Zeiten möglich. Familienfreundliche Eintrittspreise. Ermäßigung für Gruppen und mit Gästepass. GRUPPEN BITTE VORANMELDEN
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