Steigerung der gemeinschaftlichen Holzvermarktung durch starke Nachfrage
Die Vermarktungszahlen der Waldverbände für das dritte Quartal 2010 bestätigen den Aufwärtstrend des ersten Halbjahres. Insgesamt wurden 2010 bisher rund 1,72 Millionen Festmeter Holz durch den organisierten Kleinwald bereitgestellt. Dies entspricht einer Steigerung von 35 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.
„Die Tatsache, dass trotz krisenbedingter Verunsicherung im Frühjahr und der saisonbedingt niedrigen Einschlagsaktivität in den Sommermonaten knapp 450.000 Festmeter Holz mehr produziert wurden, ist beachtlich. Die Arbeit der Waldverbände für ihre Mitglieder und auch als Dienstleister für die Holzabnehmer macht sich bezahlt. Dem Rohstoffhunger der Holz verarbeitenden Industrie wurde bestens entsprochen“, zeigt sich Rudolf Rosenstatter, Obmann des Waldverbandes Österreich, über das Ergebnis erfreut.
145.000 Festmeter mehr Holz im dritten Quartal
Die Vermarktungsmenge des Sortimentes mit der höchsten Wertschöpfung, dem Sägerundholz, betrug im dritten Quartal 2010 rund 425.000 Festmeter und lag damit um knapp 40 Prozent über dem Wert des Vergleichszeitraumes 2009. Energieholz erfuhr im dritten Quartal 2010 das zweitstärkste Wachstum. Die Steigerungen für Energie- und Industrieholz im dritten Quartal 2010 verglichen zu 2009 betragen 20 beziehungsweise 18 Prozent. Mit rund 83.000 Festmetern Holz liegt die energetische Nutzung in den kälteren Monaten erwartungsgemäß leicht vor der stofflichen Verwertung mit knapp 58.000 Festmetern.
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