Waldverband Steiermark

Submission für WERTholz erfolgreich

Bereits zum 12. Mal wurde im heurigen Winter eine Wertholzsubmission organisiert. Rund 390 Lieferanten nutzten diese Möglichkeit, um ihr Holz einer breiten Schicht an Käufern anzubieten.

Submission für WERTholz erfolgreich

Gutes Ergebnis trotz großer Menge

Insgesamt wurden heuer Stämme von 389 Lieferanten an 31 Abnehmer verkauft. Mit 997fm wurde den Käufern annähernd eine Menge angeboten, wie zuletzt im Jahr 2007. Dadurch konnte der Rekorddurchschnittspreis von 2011 nicht gehalten werden und liegt diesmal bei 382 Euro/fm. Doch sollte man die Ergebnisse der einzelnen Baumarten näher betrachten. Einen Rückgang zum Vorjahr verzeichnete der Bergahorn mit einem Minus von 33% auf 428 Euro/fm. Hier ist der Grund bei der großen angebotenen Menge (+78%) und dem geringen Interesse an dieser Baumart zu sehen, da bei der internen Klassifizierung sogar eine leichte Qualitätsverbesserung festzustellen war. Bei der Eiche konnte der Wert von 2011 gehalten werden und liegt trotz großer Menge mit 348 Euro/fm (2011: 351 Euro/fm) auf annehmbarem Niveau.

Die Nachfrage nach Kirsche war heuer wie erwartet sehr schwach und trotz geringer angebotener Menge konnte ein Abfall der Preise nicht verhindert werden. Spitzenbaumart der heurigen Submission war wieder einmal die Walnuss mit einem Erlös von 883 Euro/fm. Zu wünschen lässt hier vor allem noch die Ausformung, besonders die Annahme einer Wertsteigerung durch mitgelieferten Wurzelkörper. In 99% der Fälle ist die Knolle nicht dementsprechend ausgebildet und stellt eher ein Hindernis für eine angemessene Vermarktung des restlichen Stammes dar. Mit einer Mengensteigerung um sagenhafte 426% bei der Lärche und großem Anteil an Blochen in B und C Qualität musste ein Preisrückgang hingenommen werden, der nicht die grundsätzliche Nachfrage widerspiegelt. Auch bei Fichte wurde wegen der gleichen Gründe ein ähnlicher Preisrückgang verzeichnet.

Die minderwertigen Qualitäten wurden wie in den Jahren zuvor schlecht bewertet. Wurden diese in den ersten Jahren der Submission noch zu ansehnlichen Preisen verkauft, waren die niedrigen bzw. zum größten Teil fehlenden Gebote auch heuer wieder ernüchternd und unnötig. Für diese Stämme lohnte sich die Anlieferung unterm Strich überhaupt nicht, wenn man den Organisationsbeitrag und die weiter steigenden Frachtkosten abzieht. Somit lässt sich kurz zusammenfassen – Für WERT-Holz in marktkonformer Menge stellt die Submission die optimale Möglichkeit zum Verkauf dar.

Fö. Willi Pilz

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