Holzhunger gestillt?
Im Oktober konnten sich die Rundholzpreise weiter festigen. Landesweit lagen die Preisobergrenzen beim Fichtenleitsortiment zwischen 98 und 99 Euro. Sägerundholz ist derzeit gefragt. Hierdurch verbessern sich auch die Preise für Kiefer.
Trotz der sich abzeichnenden Verschlechterung auf den Schnittholzmärkten wird bis Jahresende mit einer beständigen Rundholznachfrage gerechnet. Längerfristig wird die Schneefallsituation über die Versorgung der Werke entscheiden.
In diesem Jahr geht der Trend beim Laubholz wieder zu dunkleren Arten wie Eiche und Nuss. Keine Verbesserung konnte bei Buche und Esche festgestellt werden. Bei der Vermarktung von Sägerundholz müssen dringend die Ausformungsvorgaben (Mindestdurchmesser, Längenübermaß, usw.) der Werke eingehalten werden.
Beim Industrieholz halten Angebot und Nachfrage die Waage. Im Oktober wurden keine preislichen Verbesserungen erzielt. Schleifholz liegt bei 47 Euro und der Faserholzmischpreis bei 37,66 Euro. Die Nachfrage nach Energieholz ist ungebrochen hoch. Beim Handel mit Scheitholzsortimenten muss dringend zwischen den verschiedenen Verrechnungseinheiten (Raummeter, Schüttraummeter) unterschieden werden. Die gerechteste Übernahme erfolgt allerdings nach Gewicht.
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